10 Gedanken zu “Wahlen 2014 Bülach”

  1. Warum steigen in Bülach die Steuern?

    Das Parlament hat sich an seiner Sitzung vom 24. März 2014 durchgesetzt!

    Im Dezember 2013 hat der Gemeinderat das Budget 2014 an den Stadtrat zurückgewiesen mit dem Auftrag, Einnahmen und Ausgaben ins Gleichgewicht zu setzen und auf die geplante Steuererhöhung zu verzichten.

    Der Stadtrat hat die Aufgabe erledigt, steht aber nicht zu den von ihm vorgeschlagenen 130 Kürzungsvorschlägen. In den Medien wurde von Seiten der vielen Beitragsempfänger Kritik laut. Trotz Wahlzeit blieb das Parlament konsequent und genehmigte die Kürzungsanträge mit wenigen Ausnahmen.

    Die an der Sitzung anwesenden Beobachter-Stadt-Bülach wissen nun aber auch genau, wer sparen will und wer mit Steuermitteln grosszügig umgeht. Die Linke (SP, Grüne, EVP) wurde nicht müde mit dem Versuch, fast alle 130 Sparvorschläge wieder ins Budget aufzunehmen, während für einmal die Rechte (SVP und FDP) geeinigt auftrat, konsequent die Sparschraube anzog und diese Auseinandersetzung mit knappen Mehr gewann.

    Der Anfang ist gemacht! Schaut man genauer hin, stellt man ernüchtert fest, dass viele 2014 eingesparte Posten nächstes Jahr wieder auf der Ausgabenseite erscheinen werden. Nicht angetastet sind in der aktuellen Sparrunde die exorbitanten Ausgabensteigerungen der letzten Jahre in der überdimensionierten Verwaltung. Einige Parlamentarier sind sich offensichtlich dessen bewusst, fielen doch nicht wenige Voten, welche das Ende von WOV (Wirkungsorientierte Verwaltungsführung) und endlich die Erstellung einer effizienteren zentralen Verwaltung forderten.

    Es scheint, dass die Ziele der BSB langsam mehrheitsfähig werden. Wer die knappen Abstimmungsverhältnisse im Parlament beobachtet hat, erkennt, dass an den Wahlen die Weichen für Bülachs Zukunft gestellt werden. Es braucht einige Exponenten der BSB, damit die ausgabefreudigen Parlamentarier nicht zulasten der Steuerzahler die Ueberhand gewinnen.

    Beobachter-Stadt-Bülach BSB
    Gemeinderatkandidat
    Claudio Heusser

  2. Verunsicherter Kandidat fürs Stadtpräsidium

    Unter diesem Titel veröffentlich der Wochenspiegel am 19.3.2014 ein Leserbrief von Georg Gasser.
    Verunsicherter Kandidat Klick ins Bild für grosse Ansicht.


    Fragliche Objektivität des Herrn Gasser

    Ein wirklich dümmlicher Versuch, einen fähigen Kandidaten schlecht zu machen. Wenn Herr Georg Gasser nur etwas an Objektivität besitzen würde, dann hätte er auch über den Auftritt anderer Stadtratskandidaten und Kandidatinnen schreiben müssen. Mit scheinbaren Wahrnehmungsstörungen beschreibt er den Kandidaten für das Stadtpräsidium, Gabriel Lengen, was absolut so nicht zutrifft. Der Feedback vieler Besucher an jenem Abend fiel doch klar sehr viel positiver aus. Aus dem Alltag und über Jahre ist nicht nur mir, sondern gar manchem Bülacher die Streitsucht des Herrn Gasser wohl bekannt. Wen hat dieser Mann nicht schon geärgert, von Stadtangestellten bis zu Verbänden, manchem ist Herr Gasser in wirklich unangenehmer Erinnerung. Er legt sich mit jedem Nachbar an, offenbar nun auch mit dem Kandidaten für das Stadtpräsidium, Gabriel Lengen.

    Herr Gasser täte besser daran, seinen Zorn etwas zu zügeln oder zu schweigen, wenn er nichts besseres vorzubringen hat. Eine Gesprächskultur besitzt Herr Gasser nicht.

    Christian Weber, Gemeinderat-Kandidat der BSB

  3. Bülach wird des Wahlkampfs müde

    Unter diesem Titel erscheint im Wospi vom 12.3.2014 ein Leserbrief von Willi Meier-Meier.
    Leserbrief Willi Meier-Meier Klick ins Bild für grosse Ansicht.


    Willi Meier‘s Kritik geht daneben, denn zu beurteilen und zu wählen sind nicht die Vorstandsmitglieder der BSB sondern deren Kandidaten. Müsste Meier nicht seinen Sohn für die Wiederwahl in den Stadtrat unterstützen, würde er, so wie er in jüngeren Jahren selber politisiert hat, die Kritik der BSB an den herrschenden Zuständen mittragen.

    Ganz nebenbei zur Erinnerung: Der Präsident der BSB hat nie die Partei gewechselt. Er politisierte immer mit denselben politischen Freunden und hat mit diesen zusammen mit der FDP fusioniert. Seit vier Jahren ist er parteilos! Die BSB ist keine Partei sondern eine Bürgerbewegung, die Sachpolitik vor Parteipolitik stellt. Diese Gründung war nötig, weil die etablierten Parteien (auch wenn sie schon hundert Jahre alt sind….) ihren Aufgaben nicht ganz gerecht werden, ihr Hauptzweck wurde immer mehr, ihre schwächelnden Stadt- und Gemeinderäte mitzutragen und zu decken.

    Zum Schluss: Wenn die Bürger von Bülach wirklich des Wahlkampfs müde sind, dann bräuchte es insbesondere die Meier-Meier-Polemik nicht auch noch.

    BSB

  4. Mut statt Wut
    Unter diesem Titel erscheint im ZU vom 5.3.2014 ein Leserbrief von Max Elmiger.
    Leserbrief Max Elmiger Klick ins Bild für grosse Ansicht.


    Herr Elmiger, denken Sie an Ihre Reputation

    Die Beobachter-Stadt-Bülach sind seit einigen Monaten in der politischen Agenda von Bülach präsent mit kritischen Beurteilungen von langfristigen Projekten der Stadt Bülach und mit konstruktiven Optimierungsvorschlägen. Das kommt einigen Parteistrategen und ihren Helfern in der Wahlzeit etwas in die Quere. Anstatt sich sachlich mit den BSB-Vorstössen auseinanderzusetzen, monieren sie gebetsmühlenartig einen angeblich fehlenden Stil.

    Jetzt wird es aber immer dreister. Da unterstellt Max Elmiger, seines Zeichens Direktor der Caritas, Vizepräsident der Katholischen Kirchenpflege Bülach und Komitee-Mitglied der Pfarrersgattin der linken Alternativen Liste AL in einem Zeitungsbericht nach dem Wahlpodium, die BSB-Kandidaten würden „sonst nur ihrer Wut über die städtische Politik lauthals Ausdruck geben“. Ich habe noch kein einziges wütiges BSB-Mitglied erlebt! BSB macht Sachpolitik nicht Parteipolitik und unsere Kandidaten für Stadt- und Gemeinderat sind überlegte verantwortungsbewusste Bürger von Büüli.

    Und nachdem Elmiger die konkordante Haltung der BSB-Exponenten Gabriel Lengen und Andres Bührer am Podiumsauftritt der Stadtratskandidaten selber konstatieren musste, griff er trotzdem zur Feder, um diese der Schalmeientöne zu bezichtigen.

    Vielleicht, sehr geehrter Herr Elmiger, beleuchten Sie mal im Spiegel Ihren eigenen Stil.

    Beobachter-Stadt-Bülach, BSB
    Bruno Wermelinger

  5. Linke wollen ein Wunder bewirken.
    Unter diesem Titel bringt der ZU am 1.3.2014 ein Interview mit Dieter Liechti.
    Linke wollen ein Wunder bewirkenKlick ins Bild für grosse Ansicht.


    Dieter Liechti schwingt im Namen der Linken grosse Töne. Statt mit Fakten und besseren Kandidaten aufzuwarten hofft er auf ein Wunder. In Bülach soll die Zeit für einen politischen Wechsel reif sein. Da gehen wir mit Liechti einig! Und dass die bürgerliche Mehrheit an diesem unbefriedigendem Zustand mitverantwortlich ist, können wir nicht bestreiten. Es sind aber gerade die beiden linken „Kernmitglieder“, die dem Vernehmen nach am umtriebigsten sind. Den Bürgerlichen ist vorzuwerfen, dass sie diesen beiden Linken nichts entgegenzusetzen haben und –wie die Linken- kein Faible für sorgfältigen Umgang mit Steuergeldern haben.

    Darum setzt die BSB auf zwei neue, gut geschulte und durchsetzungsfähige bürgerliche Kandidaten. Für was diese beiden Kandidaten stehen, ist bis ins Detail nachzulesen auf der BSB-Homepage www. beobachter-stadt-buelach.ch.

    Wenn die Kommunalregierung nicht endlich WOV auskippt, wird Bülach weiterhin auf dem falschen Gleis fahren. Die Wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WOV) ist ein Papiertiger, der die Verwaltung (auswärts wohnende Kader) wirken lässt und den Gemeinderäten mit den sogenannten Fachkommissionen (in denen selten auch entsprechende Fachleute sitzen) jegliche Durchsetzungskraft abspricht. Dazwischen ist der Stadtrat, der durch starke Führung und strategischem Handeln in positivem Sinne einwirken könnte. Das tut er aber nicht, weil seine Mitglieder mit dem Durcheinander von Geschäftsfeldern kaum eine geschlossene Wirkung erzielen kann.

    Wenn Liechti wirklich die Wende will, dann soll er besser geeignete Kandidaten bringen statt auf ein Wunder zu warten. Das Denken im links-rechts-Schema ist veraltet, die Qualität der Behördenmitglieder ist gefragt!

    Beobachter-Stadt-Bülach, BSB
    Wilfried Meier

  6. Destruktive Kommunikation zeugt von politischer Inkompetenz

    Unter diesem Titel schreibt Martin Bührer im WOSPI vom 26.2.2014 einen Leserbrief als ehemaliger GPK-Präsident, Bülach, mit dem Satz: „Mir reicht’s!“ und wirft den BSB inkompetenz in politischen Fragen vor.
    Martin Bührer
    Lesen Sie hier (Klick) den Leserbrief von Martin Bühler. (Öffnet sich in einem neuen Fenster.)

    .

    • Martin Bühler schiesst scharf, aber leider am Ziel vorbei:

      Tut uns leid, lieber Martin Bühler, wenn wir Ihre Nerven strapazieren. Wenn „es Ihnen reicht“, empfehlen wir Ihnen, unsere Informationen nicht mehr zu lesen.
      Was wir aus Ihrem Leserbrief ableiten und uns unterscheidet: Ihnen scheint es egal zu sein, wenn wichtige Weichen für Bülachs Zukunft falsch gestellt werden und zwar unwiederbringlich. Uns ist das nicht egal, wir möchten für Bülach Mehrwerte schaffen und das gute Bild nicht zerstören.

      Sie haben dagegen recht, es ist happig, was die BSB alles zu kritisieren haben. Und wer ausser dem Stadtrat und dem Parlament verantworten die Fehlentwicklungen? Das ist für die Angeschuldigten unangenehm, das verstehen wir. Niemand widerspricht bisher unserer sachlichen Kritik, einige kritisieren dagegen unseren Stil. Wie finden Sie dagegen den Stil des Stadtpräsidenten? Er hielt die Festansprache zur Gewerbeschau in Rafz und zog dort über die BSB her. Er hält die Neujahrsansprache vor dem Rathaus und kritisiert die BSB, sie würden Unwahrheiten verbreiten und der Stadtrat würde nicht mehr darauf antworten. Einige Wochen später veröffentlicht er eine mehrere Seiten starke (nach unserer Meinung unsachliche) Kritik an BSB. Dann macht der Stadtrat schon ein viertel Jahr vor Legislaturende eine Leistungsbilanz, wo er seine Arbeit in bester Weise würdigt. Kein Wort über das zurückgewiesene Budget und alle nicht erfüllten Legislaturziele und die noch nie dagewesene Expansion der Verwaltung.

      Sie, Herr Bühler, erwähnen Ihre Rolle als ehemaliger Präsident der GPK. Merken Sie denn nicht, das die politischen Behörden damals mit der Einführung von WOV die Weichen falsch gestellt haben (wovor Exponenten der BSB, die damals ebenfalls engagiert waren, eindringlich gewarnt haben). Wäre die GPK noch so organisiert wie zu Ihrer Aktivzeit, hätte Bülach mit grosser Wahrscheinlichkeit eine positivere Entwicklung genommen. Wenn Sie an der Gemeinderatssitzung vom 23. Februar 2014 teilgenommen haben, wissen Sie von was wir sprechen (Disput zwischen Fachkommissionen und RPK!). WOV ist eine Fehlkonstruktion, welche gute Gemeinderäte und Gemeinderätinnen in hohem Masse frustriert. Analysieren Sie mal, wer sich ende dieser Legislatur für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stellt! Und haben Sie die unglaublich scharfen Vorwürfe einzelner Gemeinderäte an die Adresse des Stadtrates und des Stadpräsidenten überhört? Das geschah ohne Einfluss der BSB!!, weil wir in diesem Gremium noch nicht vertreten sind.

      BSB macht keine Parteipolitik und hört mit der Kritik auf, sobald Bülachs Entwicklung wieder „in guten Gleisen verläuft“.

  7. Der Stadtrat stellt richtig, leider aber undifferenziert:

    Das Niveau der stadträtlichen Schelte an die BSB ist leider etwas tief.
    Die BSB findet auch keinen Anlass, eine ihrer Aussagen richtigzustellen und glauben, dass die interessierte Bürgerschaft, den Wahrheitsgehalt zwischen BSB und Stadtrat beurteilen kann.
    Wer die detaillierten Aussagen überprüfen will, dem stehen die Antworten der BSB auf die stadträtliche Kritik hier Punkt für Punkt zur Verfügung. Klicken Sie hier und urteilen Sie anschliessend selbst.
    Die BSB wollen einen fairen Wahlkampf betreiben, sind aber überzeugt, dass die Zeit reif ist für eine politische Weichenstellung.

    Für die Beobachter-Stadt-Bülach (BSB)
    Bruno Wermelinger

  8. Leserbrief im Wospi vom 29. Januar 2014 von Herrn Georg Gasser.

    Die BSB-Kandidaten sollen Farbe bekennen

    Bevor die Stimmberechtigten in Bülach die Wahlvorschläge der Beobachter Stadt Bülach überhaupt prüfen können, müssen sich die Kandidatinen und Kandidaten dieser Partei der Öffentlichkeit richtig vorstellen und insbesondere ein paar Fragen beantworten.
    So zum Beispiel müssen sie öffentlich erklären, wie alt sie sind, wo und seit wann sie in Bülach wohnen, wo, seit wann oder in welcher Funktion sie angestellt oder in welchem Umfang an der Firma beteiligt sind. Genauso müssen sie offenlegen, ob sie bestimmte Mandate innehaben wie zum Beispiel in einem Verwaltungsrat einer Firma. Denn die Bülacher Stimmberechtigten kaufen keine Katze im Sack, selbst wenn die hiessigen Parlamentarierinnen und Parlamentarier so wie die Stadträte schlechtbezahlte Volksvertreter sind.
    Georg Gasser, Bülach

    Der Leserbrief von Herrn Gasser im Wochenspiegel (neues Fenster).

    • Grüezi Herr Georg Gasser aus Bülach

      Da Sie schreiben können, sind Sie sicherlich auch in der Kunst des Lesens bewandert.
      Hätten Sie nur einen kurzen Blick in die Hompepage der BSB geworfen bevor Sie den Leserbrief geschrieben haben!

      Wieso meinen Sie nur die KandidatInnen dieser “Partei”? Dies müssten Sie doch von allen 138 KandidatInnen fordern.
      BSB hat Ihre Forderung doch schon längst erfüllt! Von den Parteien habe ich bis heute nichts Vergleichbares gesehen.

      Ist das Alter, der Wohnsitz oder der Zuzug nach Bülach ein Massstab für sachpolitische Arbeit?

      Die Liste der BSB – Gemeineratskandidaten wurde am 18.01.2014 in der Homepage veröffentlicht, noch bevor die Liste bei der Stadt Bülach eingereicht wurde.
      Die von Ihnen geforderten Punkte muss keine Kandidatin, kein Kandidat erfüllen. Doch die BSB ist transparent und offen und viele Ihrer Fragen finden Sie in der Kandidatenliste beantwortet. Siehe Kandidaten-Liste der BSB.

      Herr Georg Gasser, die BSB ist keine Partei sondern eine unabhängige, überparteiliche Bürgervereinigung. So wie es im Titel der Homepage steht.
      Ausserdem ist die BSB für jederman offen, egal welcher Partei man angehört. Jederman ist eingeladen am wöchentlichen Stammtisch teilzunehmen.

      Ja die unterbezahlten Volksvertreter: siehe EVO – Abstimmung und die damaligen Aussagen! 5 der amtierenden Stadträte stellen sich zur Wiederwahl und dies trotz der von ihnen herbeigeschwatzten 30 – 50% Unterbezahlung.

      Ralf Isenring, Bülach
      Mitglied BSB seit der ersten Stunde

Kommentare sind geschlossen.