3 Gedanken zu „Sportanlagen Bülach“

  1. Tennisanlagen aus der Sicht eines Bachenbülacher Tennisclub-Präsidenten

    Regionale Tennisanlage in Bachenbülach ?

    Aus den Unterlagen für die Gemeindeversammlung vom Montag 9.Dezember 2013 ist auf
    Seite 71 folgendes ersichtlich: Regionale Tennisanlage, Landkauf 800’000.-.
    Haben sie schon davon gehört? Sicher nicht und Sie würden diesen Budget-Entwurfs-Posten in den 81 Seiten der Jahresrechnungen ganz sicher auch übersehen. Nur wenn Sie persönlich an die Gemeindeversammlung kommen, können sie Näheres darüber erfahren, und sonst nicht oder wenn es schon zu spät ist.

    Eine Regionale Tennisanlage im Dorf Bachenbülach! — Es ist sicher keine prioritäre Aufgabe einer Gemeinde, Landkauf für eine einzelne Sportart zu tätigen und dies erst noch nach gleichzeitiger Vorankündigung der kommenden finanziell mageren Jahre ? Wäre das nicht Sache eines Sportvereins selber oder einer zu gründenden Aktiengesellschaft, aber auch eines Sponsors ?

    Bachenbülach ist erst noch in der glücklichen Lage, dass im eigenen Dorf eine der wenigen privaten Tennishallen betrieben wird und nur 500m davon entfernt, aber auf Bülacher Boden, ebenfalls eine noch grössere Halle zur Verfügung steht.

    Und da soll die Gemeinde für fast 1 Million Land für eine regionale Aussenanlage übernehmen? Die heutige Tennisanlage mit 4 Plätzen genügt vollkommen beim heutigen rückläufigen Mitgliederbestand und das Land gehört dem Besitzer einer Tennisschule. Welche Absichten stecken bei diesem Ansinnen dahinter und warum wird dies einfach so nebenbei an einer Gemeindeversammlung vorgelegt?

    Wem könnte diese Tennisanlage aus der Region nützen? In nächster Nähe hat Bülach neben der Stadthalle einen Tennisclub. Aus der Tagespresse konnte man öfters erfahren, dass politische Gruppierungen auf diesem Gelände die neue Stadtverwaltung erstellen möchten. Der Tennisclub Bülach hat kein vertragliches Anrecht auf Ersatz und deren Präsident sucht schon lange nach einer Lösung, wobei auch ein Zusammenschluss mit Bachenbülach eine Option ist. Die Mehrheit der Mitglieder hat sich bei einer Konsultativabstimmung gegen einen Spielbetrieb in Bachenbülach ausgedrückt.

    Die heutige wie auch die angestrebte neue Regionalanlage befindet sich angrenzend hinter dem Primarschulhaus Bachenbülach. Der Mehrverkehr würde durch die schmale Dorfstrasse und Haldenstrasse genau vor dem Schulhaus vorbei führen. Ein grosser Widerspruch zu den erstellten verkehrsberuhigenden Massnahmen auf diesen beiden Strassen.

    Da wäre das gescheiterte Regional-Projekt „Erachfeld“ in Bülach im Grünen um einiges idealer gewesen, anfänglich waren dort sogar auch Tennisplätze geplant.

    Im Bericht des Gemeinderates schreibt dieser selber unter dem Titel „Steuerfuss“ :
    Für die Folgejahre wird die Gemeinde aber um eine markante Steuerfusssteigerung nicht herumkommen.

    Also stellen wir die Weichen rechtzeitig und verweigern einen unnötigen Landkauf, der nur auswärtigen Tennisspielern helfen würde.

    Die nächste Gemeindeversammlung am 9. Dezember Bachenbülach wird Aufschluss geben.

    Jean Gubelmann
    Bachenbülach

  2. Leere Versprechen vor der Stadtratswahl

    Mit dem Versprechen, sich für Fussballplätze einzusetzen und den Sport zu fördern, wurde Jürg Hintermeister vor knapp 8 Jahren in den Stadtrat gewählt. Nach vier Jahren im Amt machte er wieder Wahlwerbung für Sportanlagen und Fussballplätze. Nun, am Ende der zweiten Legislaturperiode möchte unser Sportminister 17 Millionen Franken Steuergelder für eine Sporthalle beim Hallenbad Hirslen.

    Rechtzeitig vor den Wahlen nun ein weiterer Werbeschlager für “Verfeindete Nachbarn Laden einander ein“. Dieses Thema mit werbewirksamem Foto auf Steuerzahlers Kosten in der Regionalpresse. Halten wir doch einmal fest, in den letzten 8 Jahren war leider alles nur Luft, nichts wurde konkret und kostete höchstens hohe Summen für Machbarkeitsstudien und Abklärungen.

    Glaubt unser Sportminister nun wirklich, dass mit Plakaten für nachbarschaftliche Einladungen sich die Leute zu Kaffee und Kuchen einladen. Gestaltung, Grafik und Druck dieser Plakate werden denen nützen die entsprechende Aufträge erhalten haben und sonst kaum jemandem. Fakt ist, dass bis heute kein einziger Sportplatz unter unserem Sportminister erstellt wurde und es dürfte auch fraglich sein, ob die Bülacher für 17 Millionen eine Sporthalle in der Hirslen haben wollen. Am falschen Standort gemäss Stadtplanung und auf ungeeigneten Grund (teure Parkplätze im Grundwasser ). Ebenso realitätsfremd dürfte die Hoffnung auf mehr Sicherheit für die Bülacher Bevölkerung durch fragliche Werbung für Kaffeekränzchen sein. Nichts erreicht in den letzten 8 Jahren Herr Hintermeister, dies ist die Realität.

    Warum sollten wir Herrn Hintermeister für weitere 4 Jahre Vertrauen schenken und an seine Visionen glauben?

    Christian Weber

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