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Unabhängige, überparteiliche, lokale Bürgerbewegung Bülach
Die BSB vertreten in wichtigen Sachfragen dringende Bürgeranliegen und
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Neubau des Garderobengebäudes des FC Bülach

Der Stadtrat schreibt in seiner Mitteilung vom  22.5.2015, der Betrag von CHF 900‘000 für eine Sanierung des Garderobengebäudes stehe in keinem Verhältnis zu der Nutzungsdauer von mindestens 11-13 Jahren. Im nächsten Satz kommt er dann zum Schluss, dass ein Betrag von 2.5 Mio CHF plus 200‘000 CHF Planungskosten der kurzen Nutzungsdauer angemessen seien! Seldwyla lässt grüssen.

Man fragt sich natürlich, ob hier Urteilsfähigkeit der Mehrheit der Stadträte für eine kurze Zeit einen Totalausfall hatte oder ob hier andere Absichten dahinterstehen.

Ist doch schön, dass man dem Architekten, der für das Asyl- und Flüchtlingszentrum einen unbrauchbaren Entwurf lieferte, wieder ohne Ausschreibung einen neuen Auftrag zuhalten kann. Im Weiteren – dies ganz im Gegensatz zu Projekten, die für die Bürger wirklich wichtig und dringend wären- muss es hier schnell vorwärts gehen, damit dem FC der Umkleidepalast möglichst für die Feiern Anfang 2017 zur Verfügung steht. Allenfalls ist sonst die Wiederwahl von gewissen Stadträten gefährdet….

Mit diesem Entscheid geht der Stadtrat aber auch ein hohes Risiko ein: So muss der Kreditantrag Fachkommission, RPK, Gemeinderat und allenfalls noch eine Volksabstimmung überstehen. Falls das Referendum ergriffen würde, finden die 100-Jahr Feiern sicher im alten Gebäude statt.

Viel kostenbewusster und auch sicherer auf der Zeitachse wäre die Vernunftslösung einer Sanierung ohne Luxus; 10-15 Jahre Nutzungsdauer sind für ein saniertes Gebäude kein Problem, jedoch für ein neues Gebäude absolute Verschwendung.

Überdies strapaziert dieser Entscheid den selbst auferlegten Investitions-Plafond weiter, und führt im schlimmsten Fall zu Verzögerungen bei Investitionen, deren Notwendigkeit unbestritten ist.

Der Stadtrat würde sehr gut daran tun, sich diese Sache nochmals zu überlegen. So offensichtliche Privatinteressen passen einfach nicht in ein Gemeinwesen, und noch weniger in ein Gemeinwesen, dem der gleiche Stadtrat ein Sparprogramm verordnen musste, da die Kosten aufgrund vieler fragwürdiger Entscheide aus den vorherigen Legislaturperioden aus dem Ruder liefen.

Dieser absolut nicht nachvollziehbare Entscheid ist auch ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die langsam ein bisschen Hoffnung schöpften, dass unter dem neuen Stadtpräsidenten sowie –nicht zuletzt dank BSB-Exponenten- den aktuellen Gemeinderäten mehr Kostenbewusstsein und Transparenz Einzug halten würden.

Jörg Inhelder
Beobachter Stadt Bülach, BSB

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