Die Herti ist nicht baureif, Jörg Inhelder

Es ist ein Grundanliegen der BSB, guten, kostengünstigen und effizienten Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. Mit dieser Abstimmung hat der Bürger die Möglichkeit, unter einen jahrzehntelangen Planungsirrsinn –auf dessen Details ich hier nicht eingehen möchte- mit einem Entscheid zugunsten des Standortes Sechtbach einen Schlussstrich zu ziehen, der ausschliesslich Gewinner schafft: Der Standort kann zügig realisiert werden, die Verwaltung kann effizient an einem Standort zusammengezogen werden und alle Mietobjekte –viele davon zu überteuerten Kosten- können aufgegeben werden. Zusätzlich steht dann die notwendige Zeit zur Verfügung, über die weitere Verwendung des stadteigenen Grundstücks in der Herti zu befinden. Der notwendige Zeithorizont für einen heute noch unbekannten Gestaltungsplan und den Einspracherisiken bei anspruchsvollen Nachbarn (SBB. Bus, UBS etc) kann heute gar nicht abgeschätzt werden.

Ebenfalls sind die Baukosten in der Herti nicht überblickbar: es herrschen extrem schwierige Zufahrtsbedingungen, es gibt Geleise, Stromleitungen der SBB, Busbetrieb muss aufrecht erhalten werden. Der Stadtrat verkennt diese Fakten und spricht in seiner Abstimmungsweisung doch ziemlich blauäugig von in etwa gleich hohen Kosten, welche ausschliesslich von der Kubatur abhängen.

Deshalb am 28.9.2014 ein überzeugtes Ja für den Standort Sechtbach!

Jörg Inhelder, Gemeinderat Beobachter-Stadt-Bülach

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