2 Gedanken zu “Allgemeines”

  1. NÄCHTLICHE GEDANKEN EINES POLITISCHEN MÜSSIGGÄNGERS

    Hier meine erste Stellungnahme:

    Als absoluter, politischer Dilettant und in Angelegenheiten von politischen
    Sachgeschäften weit entfernt von „sattelfest“, hoffe ich, bis jetzt begriffen
    zu haben:

    1. Der Bau einer zentralen Stadtverwaltung
    2. Das bestmögliche Zusammenführen der Alters- und Pflegeheime
    3. Die Lösung diverser Strassen-, bzw. Verkehrs-Probleme
    4. Das fatale Verschleudern von Steuergeldern
    5. Die Inkompetenz des Stadtrates, bzw. einzelner Stadträte
    6. Die Führungs-Qualitäten des Stadtpräsidenten

    Sobald es mir meine Gesundheit erlaubt, werde ich auf die oben erwähnten Punkte im Detail meine Meinung deutlich machen.

    Ich gestatte mir jedoch, in wilder Reihenfolge, einige Gedanken:

    Grundsätzlich sollte es jedem Politiker untersagt sein, Sachgeschäfte in Verbindung mit monetären Folgen zu tätigen, sofern er nicht einen unternehmerischen Leistungsausweis vorweisen kann, bzw. über nachweisbare Kenntnisse der zu behandelnden Sachgeschäfte verfügt.

    Es ist mir wohl bewusst, dass obige Äusserung sehr provokativ ist!

    ABER: Sowohl die Vergangenheit, als auch die Gegenwart haben doch gezeigt, dass es nicht gut kommt, wenn Dilettanten über Steuergelder verfügen! Siehe das unsägliche Debakel in unserer Stadt.

    Von Mitarbeitern unserer Stadtverwaltung habe ich gehört, dass sie devot und voller Existenzangst zur Arbeit gehen. Da ist Handlungsbedarf an oberster Stelle angezeigt!

    Die mir heute zugänglich gemachte Mitteilung eines Parteivorsitzenden, dass wir nur Kritik üben und keine positiven Vorschläge machen würden, ist nicht ernst zu nehmen, er möchte doch die BSB-Zielsetzungen genau studieren…!

    Meine Herren: Liest der skeptische Steuerzahler Ihre hervorragenden –
    und so hoffe ich doch – belegbaren – Fakten, ist es allerhöchste Zeit zu handeln! Diese mir unbegreiflichen, nicht nachvollziehbaren, fatalen Dummheiten seitens der Stadtexekutive, sind in keinem Falle zu
    tolerieren!!

    Giorgio Streuli

  2. Stadträtliche Mitteilung vom 17. September 2013 (auf das wesentliche gekürzt):

    Nachbarn in Bülach: Einladen statt einklagen

    „Nachbarn klagen einander ein.“ Die Stadt Bülach findet, dass es auch anders geht, und dreht den Spiess um. Im Rahmen ihrer Wertekampagne, die seit 2009 für Gesprächstoff sorgt, heisst es nun: „Nachbarn laden einander ein.“

    „Gute Nachbarschaft hilft.“ Dieser Überzeugung ist Jürg Hintermeister, der als Stadtrat von Bülach zuständig für Sicherheit, Bevölkerungsdienste und Sport ist. Das gab den Anstoss, mit witzigen Slogans darauf aufmerksam zu machen, wie wertvoll es ist, den Kontakt mit den eigenen Nachbarn zu pflegen.“

    Es ist geplant, die Serie im Laufe der nächsten Monaten mit weiteren Kehrtwendungen auszubauen.

    Mit riesigen Sprechblasen auf Flyers, Plakaten, Bannern, Klebern sowie einem Versand in alle Haushaltungen macht die Kampagne darauf aufmerksam, dass es sich lohnt, auf den Nachbarn zuzugehen, statt ihn zu ignorieren oder gar als Quelle persönlichen Ärgers zu betrachten.

    Die Bülacherinnen und Bülacher werden den neuen Sujets schon bald in der ganzen Stadt begegnen.

    Meine spontane Meinung dazu:

    Seldwyla ist begeistert und die Nachbargemeinden haben (wieder) etwas zum Lachen.
    – Neue Werbung vor den Wahlen aus Mangel an Leistungsausweis? Oder:
    – Wirtschaftsförderung für auswärtige Werbebüros?

    Was der Stadtrat in seiner Mitteilung nicht schreibt: Für diese Plakatkampagne werden Steuergelder eingesetzt, nähmlich Fr. 50‘000.–, wie ein Bülacher Bürger auf Nachfrage in Erfahrung bringen konnte.

    Das Fernsehen wird kommen und die Umarmungen der bisher verfeindeten Nachbarn filmen! (Auch wenn ich relativ neu in Bülach bin: sind alle BülacherInnen dermassen verfeindet?)
    Das sind zentrale Anliegen des Stadtrates, die ihm viel wichtiger erscheinen als die neue Sportanlage oder endlich ein zentrales Verwaltungsgebäude in Bülach.

    Ich bin begeistert……..!

    Seldwyla grüsst den Rest der Welt.

    Ralf A. Isenring

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